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Kurze Zeit nach dem Erscheinen von Band 18 der Gesammelten Werke mit Gesells Korrespondenzen wurden noch vier Briefe an Ernst Niekisch und ein Brief an den damaligen Berliner Bürgermeister Gustav Boess gefunden und als „Nachträge“ in den Registerband aufgenommen. (Lütjenburg 2000, S. 12–14)
Bei seinen Nachkommen in Argentinien tauchten im Jahr 2006 weitere Briefe auf, die Gesell u.a. an Prof. Dr. Ernst Haeckel, Lenin, Joseph Wirth, Gustav Stresemann, Hjalmar Schacht und Prof. Dr. Irving Fisher geschrieben hat. Außerdem fand sich ein längeres Manuskript mit dem Titel „Proletarische Hoffnungen und Aktionen“ wieder, das im Winter 1917/18 in Les Hauts Geneveys (Schweiz) entstanden ist und damals unveröffentlicht blieb. Gesell sandte dieses Manuskript nach eigenen Angaben an Dr. Fritz Trefzer. Nach dessen Tod gelangte es 1927 nicht mehr ganz vollständig in die Hände von Fritz Schwarz, der dann einzelne Auszüge in den Nummern 24, 25, 27 und 28/1927 der schweizerischen „Freiwirtschaftlichen Zeitung“ abdruckte.
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